Mittwoch, 31. Dezember 2008

PBC wünschen einen guten Rutsch!

Ein Jahres-Abschieds-Hallo an die letzten noch verbliebenen Blog-Leser!
Nachdem wir unseren Blog lange nicht aktualisiert haben, wollen wir es uns trotzdem nicht nehmen lassen, euch ein frohes Jahr 2009 zu wünschen. Für uns drei war 2008 ein ganz besonderes Jahr und 2009 wird sicher ebenso spannend.

Viele liebe Grüße und alles Gute,
Penn, Bonnie und Clyde

Samstag, 13. September 2008

Beit Jala

Marhaba ihr da draußen!
Seit nun genau 20 Tagen laufen meine Füße auf Palästinensischem Boden. Viel haben sie bereits gesehen und sind auch bereits gestolpert. Doch viel mehr noch sind sie vor Freude gesprungen.
Aus dem Fenster sehe ich den blauen Himmel und höre die Stimme des Muezins über den Dächern Beit Jalas. Ganz eindeutig viel cooler als Glocken.
Manchmal werden wir hier regelrecht erschlagen von den ganzen Eindrücken, von der Wärme, dem Lärm und dem Chaos in den Städten; von den arabischen Stimmen und den neuen Situationen, in die wir immer wieder hineingeworfen werden.

Doch genauso werden wir immer wieder von der Freundlichkeit der Menschen hier überrascht, von der Warmherzigkeit der Kinder und der Hilfe, die uns jeder Mensch entgegenbringt. Wir haben das Gefühl überall willkommen und gern gesehen zu sein.
Es gibt viel zu erzählen, über Jerusalem, Ramallah, Jericho und Bethlehem; über die Checkpoints, Soldaten und Geschichten der Palästinenser sowie über unser alltägliches Leben in Talitha Kumi.
Ihr hört von mir...

Ma issalaame! Eva



Zitat von Nidal (von der Ausstellung "inside out" im Bethlehem):

"I will endure until endurance gives up on my patience. I will be patient until patience learns that I am a patient. I am enduring something that is more bitter than patience."

Sonntag, 17. August 2008

Grüße aus Berlin

Hallo liebe treue Blogfans!

Nachdem wir nun schon seit Mittwoch abend wieder vereint sind, hier ein Gruß von Zuhause. Fabio und ich sind am Abend des 13. am Südkreuz eingetrudelt - nach guten 9 Stunden Zugfahrt.
Es hat ein wenig gedauert, bis wir wieder im Alltag drin waren, aber jetzt sind wir ganz angekommen und empfinden Bett, Kühlschrank und Vollkornbrot nicht mehr als puren Luxus...

Wir freuen uns, wenn ihr unserem Blog treu bleibt, denn wir haben folgende Idee: Im kommenden Jahr - das wir an unterschiedlichen Orten verbringen - wollen wir diesen Blog weiterführen. Quasi als internationale Verbindung zwischen Beit Jala, Tübingen und Berlin werden wir versuchen, immer mal wieder die Neuigkeiten vom jeweiligen Standort zu berichten.

Zunächst einmal genießen wir jetzt die kommende Woche, in der Eva noch hier ist. Wir wünschen euch schöne Augustwochen und für heute einen schönen Abend.

Bis bald, Bonnie

Dienstag, 12. August 2008

Grüße aus Wien!

Hallo ihr Lieben!
Juhu, es gibt wieder das ü auf der Tastatur! Schööön!
Wien ist ganz wunderbar, wir sehen uns so viel wie möglich an und genießen das schöne Wetter, bevor wir morgen früh in den Zug nach Berlin steigen. Wir kommen morgen Abend in Berlin an und freuen uns schon sehr.
Jetzt gibt's aber erstmal noch Kaiserschmarrn und für Fabio Wiener Schnitzel =)
Viele liebe Grüße (besonders an Inga und ihre beste Freundin =) senden Bonnie und Clyde (und Quax und Eberhard)!

Sonntag, 10. August 2008

Gruesse aus Verona!

Hallo liebe Italiener und Nicht-Italiener!

Wir senden euch alles Liebe vom schoensten Campingplatz der Welt - ueber den Daechern Veronas. Wir haben heute die Stadt erkundet und waren gestern schon in Venedig. Beides war sehr, sehr schoen!
Gleich haben wir noch ein Mensch-aerger-dich-nicht-Date und morgen frueh fahren wir irgendwie nach Oesterreich, wahrscheinlich ueber Brennero und Innsbruck.

Es geht und gut. Eva, wir vermissen dich - ich ganz besonders! Ich mache viel zu viele Fotos, aber ich habe ja die Anweisung, alles ganz genau festzuhalten... :)
Viele liebe Gruesse in alle Welt senden Bonnie und Clyde

Freitag, 8. August 2008

Gruesse aus Perugia

Buongiorno ihr Lieben!

Sonnige Gruesse aus Perugia. Wir sind gestern nachmittag hier angekommen - die Jugendherberge ist sehr schoen und: Sie hat eine Waschmaschine. Waesche waschen war dann auch das Erste, was wir gemacht haben. Daraufhin haben wir die Stadt erkundet und die wohl schoenste Stadt von Umbrien entdeckt.
Gerade eben haben wir ein gutes Fruehstueck genossen und machen uns gleich auf den Weg ueber Assisi und Bologna nach Verona, wo ein guter Campingplatz sein soll. Von dort aus wollen wir dann auch nach Venedig ausfliegen!

Wir geniessen den Urlaub weiterhin sehr - obwohl es ohne unser bestes Drittel schon komisch ist. Viele Liebe Gruesse nach Berlin, Heiden, Ludwigshafen, Argentinien und den Rest der Welt senden Bonnie und Clyde

Dienstag, 5. August 2008

Gruesse aus dem Vatikan

Salvete!
Naja, gut, zugegeben: Wir sind nicht mehr im Vatikan, sondern "nur noch" in Rom - aber wir waren heute dort! Es war atemberaubend: Der Petersplatz, der Petersdom, die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle.. einfach toll!
Wir mussten nicht einmal besonders lang anstehen, da wir relativ frueh dort waren. Nach dem Besuch des Vatikan waren wir voller Eindruecke und haben uns an der Engelsburg nur kurz ausgeruht, um darauf bei einer Super-Eisdiele Schokoeis zu essen. Anschliessend sassen wir noch Phase 10-spielend vor dem Pantheon und haben die Eindruecke vom Vormittag verarbeitet.
Jetzt geniessen wir fuer eine Weile frisch geduscht das klimatisierte Hostel, um dann zur Feier des Tages essen zu gehen - denn krokodilstraenentraurig, aber wahr: Eva fliegt morgen :(
Deshalb sagen wir tschuess, bis bald mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es gruessen euch Penn, Bonnie und Clyde

Montag, 4. August 2008

Gruesse aus Rom


Einen wunderschoenen guten Morgen aus Rom!

Wir sind nach einer langen Zugfahrt, die wir alle zum Teil verschlafen haben, gestern in Rom angekommen. Nach einer langen Suche nach dem Touristenbuero haben wir schliesslich die Adressen einiger Hostels bekommen und das erste in dem wir waren (an der Via Urbana, fuer google-Fans...) hat uns aufgenommen. Es ist ein wenig... unkoventionell... aber gut ;) Gut fuer euch: Wir kommen umsonst ins Internet!

Gestern Abend haben wir schon eine Menge von der Stadt gesehen und uns ersteinmal von dem Eindruck dieser tollen Stadt berauschen lassen. Es ist irre hier, man laeuft durch ganz normale Strassen, biegt um die Ecke und steht vor uralten Saeulen! Wir haben uns schon am Bahnhof gestern ein Metroticket besorgt und werden heute die Stadt erkunden - vorraussichtlich angefangen mit dem Forum Romanum und dem Colosseum!

Viele liebe Gruesse senden euch Penn, Bonnie und Clyde
Das Zitat des Tages heute von einer schoenen kleinen Ladentuer:
"Es gibt nichts Wichtigeres als das Ueberfluessige..."

Samstag, 2. August 2008

Gruesse aus Siena


Ciao!

Wir haben drei wunderschoene Tage in der Toscana verbracht und schicken jetzt ein paar der schoensten Erinnerungen nach Hause, bevor wir morgen nach Rom aufbrechen.
Untergekommen sind wir in einer Jugendherberge in Siena, in der man zwar bis 9h aufstehen muss (!), die aber ansonsten gut ist. Am ersten Tag haben wir uns Siena angeschaut: Die Altstadt ist wirklich schoen und es herrscht eine tolle Stimmung. Auf dem Piazza del Campo haben wir Pizza gegessen - hmmm...
Gestern stand dann Florenz an, aber das war eher enttaeuschend. Waehrend die Stadt sicher viel fuer Kunstliebhaber bietet, war sie fuer uns im Vergleich zu Siena einfach laut, voll und sehr touristisch. Aber der Tag war trotzdem nicht vertan, denn wir haben durch das viele Zugfahren die wunderbare Toscana gesehen.
Heute schliesslich haben wir die obligatorischen Pisa-Turm-Fotos gemacht und anschliessend Lucca besichtigt. Tja, Eva und ich haben beschlossen, das Jahr nach dem Jahr in Avignon, in Lucca zu verbringen... :)
Also, ihr seht: Es geht uns gut. Von anderen Interrailern haben wir auch schon einen Uebernachtungstipp fuer Rom.

Ganz viele liebe Gruesse nach Hause senden euch Penn, Bonnie und Clyde, die allesamt sehr braun geworden sind!

Das Zitat des Tages von Bonnie spiegelt heute unsere Sprachverwirrung auf dieser Reise wider...
"Molto verwirrend, indeed, ma chérie...!"

Mittwoch, 30. Juli 2008

Gruesse aus Viareggio


Ciao!

Wir waren in Cinque Terre und haben die Region zu einer der schoensten Orte erklaert, die wir je gesehen haben. Der Weg durch den Nationalpark war irre schoen.
Da wir in Lucca leider keine Herberge bekommen haben, sind wir in Viareggio auf einem Campingplatz geblieben und haben heute einen Strandtag eingelegt. Ha - jetzt sind wir noch braeuner! Ab morgen haben wir in Siena in einer Jugendherberge Betten reserviert und danach geht's wahrscheinlich schon nach Rom.
Das Wetter ist nach wie vor toll und uns geht es gut. Viele liebe Gruesse senden Penncake, Ballclyde und Bonnie-Controlletti

Das Zitat des Tages heute von Penn:
"Wir geniessen das Leben in vollen Zuegen!"

Montag, 28. Juli 2008

Gruesse aus Sestre Levanti


Hallo ihr Mitverfolger unserer Tour!

Wir sind in Italien - jedoch nicht an einem kuehlen See, sondern in einem Ort in der Naehe von Genua. De Reise hierhin war anstrengend - aber von vorn...

Wir sind in Avignon in einem Hostel untergekommen, sind essen gegangen und haben so unseren Akku wieder aufgeladen. Avignon hat uns alle drei bezaubert: Da gerade ein Festival war, waren ueberall Gaukler und Musiker. Wir haben aus Gruenden unverschaemter Eintrittspreise auf der falschen Bruecke von Avignon getanzt, dafuer waren Fabio und ich aber im Papst-Palast, der sehr beeindruckend war.

Schweren Herzens haben wir uns von Avignon - fuer uns einen der schoensten franzoesischen Orte - verlassen und sind nach Marseille und von dort nach Nizza gefahren. In Nizza hatten wir ca. fuenfeinhalb Stunden Aufenthalt - leider aber von Mitternacht bis halb 6! Diese Zeit haben wir mit ca. 50 anderen Backpackern vor dem Bahnhof verbracht - hauptsaechlich wach... Das ganze sehen wir zwar als eine wertvolle Interrail-Erfahrung, die dazugehoert, aber heute sind wir schon noch recht muede und haben uns gegenseitig Massagen versprochen. Um so erfrischender und belebender schien uns gerade das Bad im Meer (was hier die waermste Temperatur von allen Orten der Teststrecke hat!).

Fuer's Abendessen haben wir Nudeln und Pesto eingekauft und unser Zelt steht auch schon .
Also: Wir sind zwar erschoepft und vermissen einige Annehmlichkeiten, aber es gibt unzaehlige schoene Momente, die das ausgleichen! Die Italiener strahlen ueber das ganze Gesicht, wenn Eva und ich unsere paar Brocken Italienisch herauskramen :)

Viele liebe Gruesse aus dem - nicht besonders schoenen Sestre Levanti (das aber dafuer einen schoenen Campingplatz hat), das wir morgen in Richtung Cinque Terre der Lucca verlassen werden, senden Penn, Bonnie und Clyde!

Das Zitat des Tages heute von Bonnie:
"Warum kommen wir eigentlich staendig in Composition des trains an?!"

Samstag, 26. Juli 2008

Grüsse aus der Camargue


Hejho ihr Lieben!

Unser Zelt ist angebrannt, Annas kleines schwarzes Portemonnaie ist weg, Eva hat Sonnenbrand, wir haben grad nur noch Kekse, die Mücken haben uns zerstochen - und es geht uns wunderbar!

Also, macht euch keine Sorgen... Wir sitzen in einem Internetcafé in Arles und überlegen grad, wo in Avignion wir die Nacht verbringen. Seit Barcelona waren wir jetzt immer zelten; die letzten drei Nächte in Les St.-Maries de la Mer. Vielleicht ist jetzt einmal wieder ein Hostel drin.

Tja, mein Portemonnaie ist mir in Carcassonne abhanden gakommen, aber es waren zum Glück keine Papiere, sondern nur Geld drin. (Und Peters Visitenkarten; also Peter, wenn du das liest: schick uns nochmal deine Adresse, dann bekommst du eine Karte. Und falls du ein Portemonnaie zugeschickt bekommst - es ist meins...)

Nach Avignion geht wohl nach Marseille (vielleicht auch schon heute) und dann ab nach Italien, an einen kühlen See, denn hier ist es brütend heiss. Irgendwann demnächst müssen wir auch mal die Wäsche waschen. :)

Ganz viele liebe Grüsse senden Penn, Bonnie und Clyde

Das Zitat des Tages heute von Clyde (mit Grüssen an Peter...):
"Im Internet findet man mehr als Granatäpfel!"

Mittwoch, 23. Juli 2008

Gruesse aus Carcassonne

Bonjour!

Heute kommt unser Eintrag von einem Zeltplatz zu Fuessen der Burg von Carcassonne. Aber von vorn...

Gestern hat uns Peter - den wir trampenderweise kennengelernt hatten - zum Bahnhof von Narbonne gefahren (an dieser Stelle noch einmal ein riesiges DANKE!). Der Zug hat nur eine halbe Stunde nach Carcassonne gebraucht. Dort angekommen sind wir ca. 2,5km zum Zeltplatz gelaufen. Phu...
Nur schnell das Zelt aufgestellt und schon ging es weiter: Besichtigung der Cité von Carcassonne. Es war unbeschreiblich schoen und wirklich beeindruckend. Wer das Spiel kennt: Die Burg sieht echt so malerisch aus!

Abends haben wir in der Innenstadt Panini gegessen und begonnen uns ein Konzert von Yelle anzuhoeren. Aber die Entscheidung, dem Konzert den Ruecken zuzukehren und noch einmal zur beleuchteten Burg zu gehen war goldrichtig!

Gerade haben wir unser Zelt, das uns - obwohl an einer Ecke dem Feuer zum Opfer gefallen - zu einem Zuhause geworden ist, abgebaut und die Rucksaecke gepackt. Zenn die Stunde im Internet vorbei ist, werden wir wieder in Richtung Bahnhof marschieren und dann einen Zug in Richtung Arles nehmen. Mal schauen, wo wir stranden...

Was koennte euch sonst noch interessieren? Das Wetter? Es ist heiss, die Sonne strahlt am wolkenlosen Himmel. Die Stimmung? Ist nach wie vor sehr gut - nicht einmal Blasen und Druckstellen an den Fuessen koennen uns etwas anhaben. Die Rucksaecke? Wir koennen sie noch tragen. Sie fassen auch unseren Vorrat, der aus Marmelade, Nutelle, Wasser, Salz, Pfeffer, Nimm2 und Kartoffelbreipulver besteht.

Mit einem Satz: Es geht uns gut!

Da bleibt nur noch das Zitat des Tages, heute wieder von Penn:
"Das bloede an meiner Ordnung ist, dass ich keine hab..."

Sonnenstrahlen bis nach Bolivien zu Caro senden Penn, Bonnie und Clyde!

Montag, 21. Juli 2008

Gruesse aus Gruissan


Salut!


Wir senden euch Sonnenstrahlen aus Frankreich. Gestern gut hier angekommen, haben wir unser Zelt in Narbonne-la-plage aufgeschlagen und heute schon im Mittelmeer gebadet, obwohl es saukalt war und der Wind uns fast weggepustet hat! Es geht uns gut, die Sonne scheint - nur das mit dem Fotos hochladen funktioniert leider noch nicht. Achja... wir sind heute auch das erste Mal erfolgreich getrampt, weil die Busfahrer hier streiken!


Morgen fahren wir wahrscheinlich nach Carcassonne :) Vielen Dank fuer die vielen lieben Kommentare, wem die Shoutbox zu klein ist, darf uns auch eine Mail senden...

Alles Liebe von Penn, Bonnie und Clyde, die jetzt zur Burg marschieren!

Samstag, 19. Juli 2008

17km Barca!


Hola ihr Daheimgebliebenen!

Phu, wir sind wieder "zuhause" im Hostel angekommen... das war ein Marsch! Nach dem - zugegebenermassen sehr duerftigen - Fruehstueck aus Zwieback, Cornflakes und kaffeeaehnlicher Fluessigkeit, sind wir losmarschiert in Richtung Sagrada Familia. Auf dem Hinweg noch schnell eine Campingkartusche gekauft und dann los ins Getuemmel: Rund um die Kirche war ein unglaublicher Touristen-Auflauf. Daher haben wir uns die Besichtigung von innen auch geschenkt - was eine goldrichtige Entscheidung war: Unsre Zimmernachbarn haben von 2 Stunden Wartezeit berichtet!

Nach dem Rundgang um die Kirche mussten wir uns ersteinmal in einem Park ausruhen - schliesslich war heute der heisseste Tag seit einigen Wochen hier! Also Wasser und Corny und dann weiter, und zwar in Richtung Park Guell von Gaudi. Der war auch wirklich den Weg wert, es war wunderschoen. Dann sind wir den Weg zurueck "ins Tal" angetreten mit dem Hauptbahnhof als Zwischenstop. Dort - wirklich mit haengenden Zungen - angekommen haben wir uns nach den morgigen Verbindungen in Richtung Frankreich erkundigt und sind nach einigen Verstaendigungsproblemen an einen Menschen geraten, der gewillt war uns zu verstehen... Morgen nehmen wir also wohl um 11.25h den Zug bis Cebere und von dort aus fahren wir in Richtung Narbonne!

Nachdem wir uns in einem Park nahe desw Bahnhofs erneut mit Kaffee und Eis gestaerkt hatten, ging es - endlich - zurueck zum "Center Ramblas". Gerade eben haben wir mit unseren Zimmernachbarn die verschiedenen Erlebnisse des Tages ausgetauscht: Wir sind mit Abstand am meisten gelaufen so ueber den Daumen gepeilt gute 17 Kilometer! Spaeter setzen wir uns wahrscheinlich mit einem Bierchen an einen Brunnen mit Lichtinstallation und Musik.

Leider kann man hier keine Fotos hochladen, deshalb muesst ihr auf visuelle Eindruecke warten, bis wir irgendwo in Frankreich ein Internetcafe gefunden haben - sorry!

Vielen Dank fuer alle lieben Gruesse - wir freuen uns weiterhin ueber Kommentare und Mails!

"Adios amigos" sagen fuer heute: Penn, Bonnie und Clyde

Das Zitat des Tages kommt heute von Penn und wurde so zwischen Kilometer 10 und 13 mehrfach geauessert...

"Sind das meine Beine oder geht es wirklich bergauf?!"

Freitag, 18. Juli 2008

Gruesse aus Barca!

Hallo!

Wir sind gut in Barcelona angekommen und erkunden gleich die Stadt! In unserem Zimmer Franzosen, Hollaender und Spanier ;)

Liebe Gruesse nach Berlin senden P, B und C

Los geht's!

Halli-hallo!

Es ist soweit: Der 18. Juli ist endlich da und heute fliegen wir nach Barcelona. Um 13:50h fliegen wir ab und sind dann nach 2 1/2 Stunden in Spanien. Dort sind wir für zwei Nächte im Youth-Hostel Center Ramblas. Was danach kommt, steht vielleicht noch nicht einmal in der Sternen, aber wir werden wohl in Richtung Frankreich aufbrechen.

Wir werden uns bemühen, so bald wie möglich wieder hier zu schreiben und euch zu berichten, wie es uns ergeht. Bis dahin viele liebe Grüße von Penn, Bonnie und Clyde

Das Zitat des Abflugtages von Matthias Claudius:
"Wenn Jemand eine Reise thut,
So kann er was erzählen;
Drum nahm ich meinen Stock und Hut
Und thät das Reisen wählen."

Dienstag, 8. Juli 2008

Fahrkarten


Ein dreifaches "Hallo!" an die reisebegeisterte Leserschaft! ;)

Wir fühlen uns dazu berufen, euch eine wichtige Reisemitteilung zu machen. Auch wenn wir diesen Schritt schon in der letzten Woche gemacht haben, hier noch einmal die Info:

Wir haben unsere Interrail-Tickets gekauft! Während Penn stolze Besitzerin des Passes für 10x Fahren innerhalb von 22 Tagen ist, haben Bonnie und Clyde den Global Pass.

Das war's auch schon für heute. :) Allen einen wunderschönen Dienstag. Das Zitat des Tages heute vom alten Goethe:
"Man reist nicht um anzukommen, sondern um zu reisen."
Bis bald sagen Penn, Bonnie und Clyde

Montag, 7. Juli 2008

Clyde on stage!


Liebe Freunde der Musik!

Was könnte es an diesem Montag den 7. Juli besseres geben als abends vor dem Fernseher zu sitzen? Falls euch darauf wirklich keine Antwort einfällt, hier der Aufruf, sich das Bigband-Konzert anzuhören!

Die Frogs spielen um 19:30 in der Aula der Beethoven-Oberschule in Berlin-Lankwitz!
Seid einfach um kurz nach sieben in der Barbarastraße 9 und genießt dieses Konzert für null komma nix!

Besonderer Bonus: Clyde ist mit seiner Gitarre am Start!

Bis heute Abend also! Viele Liebe Grüße an die sich täglich vermehrende Masse unserer Blog-Leser... PBC

Achso... das Zitat des Tages heute von Konfuzius:
"Musik erzeugt eine Art von Vergnügen, ohne die der Mensch nicht kann."

Freitag, 4. Juli 2008

Abistreich, Emailadresse und Gewinnspiel!

Halli-hallo-hallöle; liebe Abiturienten und Nicht-Abiturienten!

Nachdem wir euch neulich schon mitgeteilt haben, dass wir nun bald aus der Schule raus sind, folgen hier die wirklich allerletzten Bilder aus der Schule - und zwar vom Abistreich!



Eine weitere wichtige Neuigkeit: Penn, Bonnie und Clyde sind jetzt auch virtuell-postalisch zu erreichen! Schreibt uns, was ihr auf dem Herzen habt, an pennbonnieandclyde@gmx.de. Wir bemühen uns stets so wahrheitsgemäß wie möglich zu antworten.

Angesichts des Abschieds von der Schule, der heute Abend noch auf der Abiparty zelebriert wird, stammt das heutige Zitat des Tages von Arthur Schnitzler:
"Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut."
Esst mehr Penn-cakes und tragt mehr Ball-Clyder! Aber vor allem: Macht nicht zu blöde Wortspiele! Wem ein gutes Wortspiel mit "Bonnie" einfällt, schicke es bitte an obig genannte Emailadresse. Zu gewinnen ist eine Postkarte von der Reise!

Ärgert euch nicht über den Regen, sondern genießt, dass es nicht mehr so brütend heiß ist. "Hoch die Tassen!" sagen für heute: Penn, Bonnie und Clyde

Montag, 30. Juni 2008

Noch 17 Tage!


Ein Hallo an alle fleißigen Leser!

Jetzt ist es soweit: Nachdem wir am Freitag unsre Zeugnisse bekommen haben und gestern die Nacht auf unserem Abiball durchgetanzt haben, sind wir endgültig aus der Schule raus!

Mit drei lachenden und drei weinenden Augen verabschieden wir uns und zitieren heute mal Malcolm X. Das Zitat des Tages lautet also passenderweise wie folgt:

"Bildung ist der Pass für die Zukunft, denn das Morgen gehört denen, die sich heute darauf vorbereiten."

Samstag, 21. Juni 2008

Noch 27 Tage!


Hallo liebe Freunde des Mittelmeeres!

Erst einmal einen wunderschönen guten Tag - wir hoffen, ihr genießt das Wochenende! Nachdem wir in der letzten Woche erfahren haben, dass wir alle drei das Abi erfolgreich bestanden haben (woran wir vorher auch nicht erheblich gezweifelt hatten), freuen wir uns jetzt auf die kommenden Wochen bis zur Abreise. Vor uns liegen die Abiverleihung, der Abiball, der Abistreich und die Abiparty. Hatten wir erwähnt, dass wir gerade Abi gemacht haben? ;) Clyde muss sogar noch die Abifahrt über sich ergehen lassen...

Aber dann geht es doch tatsächlich bald los. Am 18. Juli fliegen wir nach Barcelona. Dort haben wir für zwei Nächte in einem der wenigen noch freien YouthHostels reserviert. Nachdem wir dort also die ersten südländischen Sonnenstrahlen genossen haben, werden wir am 20. Juli das erste Mal unser Interrail-Ticket einsetzen und Richtung Frankreich fahren!

Wir melden uns wieder, wenn wir weitere Neuigkeiten haben oder unser Mitteilungsbedürfnis zu stark ist... :) Bis dahin wünschen wir euch sonnige Tage und drücken der deutschen Elf weiterhin fleißig die Daumen!

Viele liebe Grüße senden euch Penn, Bonnie und Clyde!

...und angesichts unsere Vorfreude auf Rom kommt das heutige Zitat des Tages von Horaz:
"Lebenspendende Sonne, du kannst wohl nichts Größeres erblicken als die Stadt Rom."

Donnerstag, 19. Juni 2008

Deutschland im Halbfinale!



Unsre Elf hat's doch tatsächlich geschafft: Wir stehen im Halbfinale der EM! Einen lauten Jubelschrei senden euch Penn (aus Paris) und Bonnie und Clyde (aus Berlin)!

Die aktuellsten Reisenews (ja - es gibt tatsächlich Neues) erfahrt ihr hier in den nächsten Tagen! Viele Grüße an alle Fans der Deutschen Nationalmannschaft :) PBC

Das Zitat des Tages aus aktuellem Anlass von Lukas Podolski, der sich während der WM 2006 wie folgt äußerte:
"So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere."

Sonntag, 8. Juni 2008

Der Countdown läuft!



Jetzt sind es noch knapp 40 Tage bis zur Abreise nach Barca! Das Abitur ist geschafft, die Reisevorbereitungen laufen und selbst dem größten Berliner Outdoor-Fachgeschäft haben wir "letztlich" einen Besuch abgestattet.

Bleibt lediglich die Frage nach den Quartieren. Aber auch dort geht's voran: Das Zelt haben wir, die Couchsurfing-Anfragen laufen. Dennoch die Bitte: Wenn ihr jemanden an der Mittelmeerküste kennt, der gern drei jungen Menschen erlaubt, ihr Zelt in seinem Garten aufzuschlagen oder so, sagt uns bescheid!

Wir legen allen sommerbegeisterten Berlinern nahe, sich von Zeit zu Zeit im Schlachtensee zu erfrischen, allen dönerbegeisterten Berlinern, mal wieder bei Mustafa Kebab zu essen und allen eisbegeisterten Berlinern empfehlen wir die Sorten Papaya, Schwarze Johannisbeere und Tropische Früchte in einer Eisdiele in einem nicht unbekannten, neueren Einkauszentrum in der Nähe des Outdoor-Fachmarktes... Allen Nicht-Berlinern wird geraten, der Hauptstadt einen Besuch abzustatten!

Viele liebe Grüße euch allen. Penn, Bonnie und Clyde!

...ach ja: das Zitat des Tages stammt heute von Paul Zech:
"Es ist ein angenehmes Gefühl, auf dem Rücken zu liegen und den leichten, weißen Wolken nachzueifern mit reiselustigen Gedanken."

Mittwoch, 4. Juni 2008

Sommer!


Angesichts der aktuellen Wetterlage stammt das Zitat des Tages heute von Mark Twain:

"Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war."

Montag, 26. Mai 2008

GESCHAFFT!


Wir haben heute unsere mündliche Abiprüfung hinter uns gebracht und damit die letzte Prüfung!
Danke an alle, die vorher mit uns gelernt und unsere Launen ertragen haben - und selbstverständlich an alle Daumendrücker!

Ach ja, und allen, die es auch hinter sich haben, einen herzlichen Glückwunsch! Springt in die Luft, Leute!

Grüße in die große weite Welt des globalen Netzwerkes senden Penn, Bonnie und Clyde!


Das Zitat des Tages, heute von Oscar Wilde:

"In Prüfungen fragen Narren, worauf Weise keine Antwort haben."

Dienstag, 6. Mai 2008

Letzte Klausur


Wir haben heute unsere letzte schriftliche Abiturprüfung absolviert und freuen uns über jeden, der mit uns in die Luft hüpft!
Jetzt stehen nur noch die Mündlichen aus. Aber dafür müsst ihr dann erst Ende Mai die Daumen drücken - jetzt wird erstmal gefeiert!


Sommerliche Mai-Grüße an die Millionen, die diesen Blog lesen...
PBC

Donnerstag, 1. Mai 2008

Penn, Bonnie und Clyde im Radio!

Heute, am 1. Mai von 18-19h auf 97,2.


Alles (un)sinnige über die Interrail-Tour!


Freitag, 25. April 2008

Gutachten zur Analyse

Eva Stoelzel hat in ihrer Analyse zu dem Gedicht „Interrail-Sonett für Penn und Clyde“ die nicht explizit gestellten Anforderungen weit übertroffen. Im Folgenden soll ein Gutachten die Vergabe der Note rechtfertigen.

Die im Erwartungshorizont aufgeführten Punkte zur Strukturierung der Analyse sind vortrefflich umgesetzt: Einer in sich schlüssigen, stringenten Untersuchung des Gedichtes ist eine ausgezeichnete Einleitung vorangestellt.

Eva Stoelzel hat das Gedicht der richtigen Epoche zugeordnet und weitergehende Kenntnisse dazu eingebracht, die nahelegen, dass sie sich intensiv mit dieser Zeit auseinandergesetzt hat. Das Thema wurde goldrichtig erkannt und gleich zu Beginn der Analyse in Form einer zu untersuchenden These geäußert.

Es gelingt der Autorin der Analyse, die sprachlichen Besonderheiten äußerst sinnvoll mit dem Inhalt zu verknüpfen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Erkennen des Zusammenhangs zwischen der Form des Sonetts und der Alltagsauflösung, die im Gedicht thematisiert wird. Frau Stoelzel erkennt alle Stilmittel, wie etwa Onomatopoesie und Repetitio, und bringt die passenden literaturwissenschaftlichen Fachbegriffe schlüssig in den Text ein.

Der hervorragende Schlusspart zeigt noch einmal deutlich, dass Eva Stoelzel die Materie sehr gut durchdrungen hat. Treffende Formulierungen fassen die Aussage des Gedichtes abschließend zusammen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in der vorliegenden Analyse ein ausgezeichnetes Gefühl für Sprache deutlich wird. Aus der textnahen, schlüssigen Interpretation lässt sich schließen, dass Eva Stoelzel sich intensiv mit dem Gedicht befasst hat. Höchstwahrscheinlich hat sie mehr aus dem Sonett herausgeholt, als sich die Autorin jemals hat träumen lassen. Insgesamt eine sehr konzentrierte Analyse und Interpretation, mit sinnvoller Textarbeit, ausgezeichnetem Problembewusstsein und einem fundierten Urteil – eine Arbeit „wie aus einem Guss“. Eine Benotung mit 15 Punkten (Note 1+) ist mehr als gerechtfertigt.

Gedichtsanalyse

Das Gedicht "Interrail Sonett für Penn und Clyde" von Anna Fram stammt aus dem Jahre 2008 (genau: 7.04.um 13:48) und gehört somit zur Abi-Epoche. Diese Zeit war geprägt von Stress, verdrängter Nervosität und Freude auf die Zeit danach, die aber auch mit Unbekanntem verbunden war.
In ihrem Gedicht wendet sich Anna Frahm- wie der Titel aufzeigt- an ihre zwei Freunde Penn und Clyde. Man kann vermuten dass es sich bei diesen Namen um Spitznamen handelt, was auf eine tiefe Freundschaft der drei rückschließen lässt. Thematisiert wird in dem Gedicht die Vorfreude auf eine baldige Reise im Sommer.

Es ist zu vermuten dass Anna Frahm große Freude bei dem Gedanken an die Reise empfindet, bedeutet diese auch gleichzeitig das Ende der Schulzeit, Freiheit und Erholung vom Lernen.
Eine genauere Analyse wird dies genauer zeigen.


Es handelt sich bei dem Gedicht um ein Sonett welches in zwei Quartette und zwei Terzette unterteilt ist. Die Quartette stehen im umarmenden Reim, während die Terzette über einen Schweifreim (a-a-b, c-c-b) verbunden sind. Sowohl das Sonett als auch der umarmende Reim weisen also auf eine feste Struktur, einen festen Halt hin, die ausgedrückt werden soll. Der Schweifreim dagegen deutet schon leicht eine Lösung dieser Struktur an. Wahrscheinlich wird hier auf den strukturierten Alltag angespielt, den die Schule 13 Jahre lang geboten hat und der sich nach dem Abi auf einmal auflöst. Vorwiegend tauchen in dem Gedicht männliche Kadenzen auf, die allgemein eher eine negative Wirkung haben. Es ist zu vermuten, dass hier noch Zweifel ausgedrückt werden, ob nicht doch noch etwas schief geht in der Reiseplanung. Dass das Lyrische Ich aber sehr aufgeregt ist, wird an den Enjambements deutlich, die an mehreren Stellen auftauchen. (V. 1, V. 3, V. 7..). Diese Enjambements können ebenso auf das Chaos hinweisen, welches oft vor und während einer Reise herrscht.
Inhaltlich ist das Sonett ganz eindeutig in zwei Teile einzuteilen. In den Quartetten stellt sich das Lyrische Ich vor, wie es am Strand liegt und alles andere vergisst. In den beiden Terzetten taucht eine direkte Ansprache (wahrscheinlich entweder an Penn oder an Clyde) auf. Das Lyrische Ich fordert auf, es ihm gleichzutun und mit in die Vorfreude einzustimmen.

Das Gedicht vermittelt eine sehr positive, fröhliche Stimmung. Dies wird unter anderem durch das Wortfeld des Reisens erreicht. Wörter wie "Meer" (V.1), "Sand" (V.2), "Strand" (V.3), "Salzluft" (V.4), "Zelt" (V.5), "Gepäck" (V.6) und "Welt" (V. 8) weisen nur zu deutlich auf dies hin. Bei der Verwendung der Wortart fällt dabei ebenso auf, dass sehr viele Nomen verwendet werden. Dies unterstreicht nochmal, dass es sich um keinen gegenwärtigen Zustand sondern eine Vorstellung handelt.
Das Gedicht weist außerdem sehr viele rhetorische Stilmittel auf. Gleich der Anfang des ersten Quartetts wird am Anfang des zweiten Quartetts wiederholt. Somit wird das "Ich stelle mir vor" hervorgehoben und daran erinnert, dass die Vorstellung des Lyrischen Ichs im Vordergrund des Gedichts steht. Dies wird durch eine sehr anschauliche Beschreibung unterstrichen die sowohl die Umgebung, als auch die Geräusche und das Gefühlte umfässt. Mit der Onomatopoesie "knirschen" kann sich der Leser noch besser in die Situation hineinversetzen. Gleich im ersten Vers wird durch das Wort "wir" aufgezeigt, dass sich das Lyrische Ich nicht in Einsamkeit, sondern in Begleitung befindet und dies auch als wichtig ansieht.

Die zweite Strophe behandelt die Situation im Zelt. Die Wörter "Schlechtwetter" und "Zeitnot" (V. 7) spielen nochmal auf die stressige Schulzeit an. Das schlechte Wetter ist hier ein Symbol für Trübsinn und schlechte Laune. Durch das Repitio "weit weit" (V.7) wird eindeutig gezeigt wie froh das Lyrische Ich sein wird, wenn die präsente Zeit des Arbeitens vorbei ist. Im letzten Vers des zweiten Quartetts wird diese Freude nochmal durch ein Ausrufezeichen ausgedrückt. Die Metapher "Mittelpunkt der Welt" lässt hier auf die Gefühlswelt des Lyrischen Ichs schließen. Die Welt symbolisiert hier die absolute Freiheit und Neugier auf neue Entdeckungen und Abendteuer. Mit Mittelpunkt wird zudem ausgedrückt, dass das Lyrische Ich nirgendwo anders sein will, dass alle ihre Gedanken sich auf diesen Ort, diese Reise konzentrieren.

In der dritten Strophe taucht eine Frage auf. "Geht es dir etwa ähnlich wie mir?" (V. 10), die sowohl hoffnungsvoll, als auch durch das "etwa" überrascht klingt. Wahrscheinlich ist es eine neue Situation in der sich das Lyrische Ich befindet. Die drei Spannungspunkte nach des Feststellung, dass nur noch einige Wochen Zeit sind, erzeugen Neugier und können sowohl Vorfreude ausdrücken, die nicht in Worte gefasst werden kann, als auch die vielen plötzlichen Gedanken, was noch alles vorbereitet werden muss.

Das letzte Terzett beinhaltet zwei weitere Fragen, die abermals die Unsicherheit und die noch unbeantworteten Fragen verdeutlichen. Das Adjektiv "ungeheuer" ist hier ein umgangssprachlicher Ausdruck, der auf unkontrollierte Sprache und somit unkontrollierte, starke Gefühle hinweist. Im letzten Vers dann kommt noch einmal die Hauptaussage zum Vorschein: Die Reise mit den zwei Freunden Penn und Clyde. Das Lyrische Ich heißt also folglich Bonnie.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass sich die Hypothese, dass Anna Frahm in der Abizeit starke Freude bei dem Gedanken an den Urlaub empfindet, nur bestätigen lassen kann. Hinzufügen muss man, dass ein Teil dieser Freude vor allem an ihrer Begleitung liegt, und dass nur noch kleine Unsicherheiten die Freude trüben.

Im Großen und Ganzen ist das Gedicht jedoch sehr hoffnungsvoll und geprägt von der Freude der Freundschaft.

Eva Stoelzel, 2008

Interrail Sonett für Penn und Clyde

Interrail Sonett für Penn und Clyde


Ich stell mir vor, wir liegen am Meer,
und unter den Rücken knirscht der Sand.
Über uns Wolken, rings um uns Strand,
eine sanfte Brise weht Salzluft her.

Ich stell mir vor, wir liegen im Zelt,
zu unseren Füßen liegt das Gepäck.
Schlechtwetter und Zeitnot sind weit weit weg,
und wir sind der Mittelpunkt der Welt!

Schließ' mal die Augen und denk es Dir.
Geht es Dir etwa ähnlich wie mir?
Nur noch einige Wochen zum Planen Zeit...

Freust Du Dich auch schon so ungeheuer?
Auf das Interrail-Abenteuer?
Im Sommer - mit Penn, Bonnie und Clyde!